Erbkrankheiten
Es gibt zahlreiche genetische Erkrankungen und Erbkrankheiten mit den unterschiedlichsten Risiken für die Gesundheit. Dominante Vererbung bei Erbkrankheiten bedeutet: ein betroffenes Chromosom führt immer zur Erkrankung. Rezessive Vererbung bei Erbkrankheiten heißt: hier führen erst zwei betroffene Chromosomen zur Ausprägung der Erkrankung geschlechtsgebundene Vererbung, wobei vor allem das X-Chromosom betroffen ist: Dies führt zur Erkrankung bei Männern, weil diese nur ein X-Chromosom haben, Frauen sind Überträgerinnen und nur in den seltensten Fällen selbst betroffen. Übrigens wird man auch durch private Krankenversicherungen auf die gesundheitlichen Risiken von Erbkrankheiten aufmerksam gemacht..
Erbkrankheiten durch lethale Chromosomenstörungen
Viele Störungen der Chromosomen sind so schwer wiegend, dass kein lebensfähiges Individuum entstehen, sondern ein Spontanabort eingeleitet wird. 50-60% aller Aborte werden durch Chromosomenstörungen und Erbkrankheiten verursacht. Bei gehäuften Spontanaborten wird daher eine genetische Beratung dringend empfohlen. Besonders wichtig ist diese Beratung auch für Eltern, die bereits ein behindertes Kind haben, da sie so das Risiko der Wiederholung abschätzen können. Denn Aborte, wie diese, können jederzeit wieder auftreten. Egal, ob in den eigenen vier Wänden, auf Reisen oder in anderen Situationen. Denn die Zahnarzt Narkose ist einerseits eine gute Behandlungsmöglichkeit, strengen den Organismus andererseits aber auch sehr an.
Erbkrankheiten haben unzählige Ursachen
In vielen Fällen sind Erbkrankheiten von sogenannten Neumutationen verursacht, dann ist das Risiko nicht nennenswert erhöht. Ist hingegen einer der Eltern Träger einer Mutation, besteht je nachdem, um was für einen Defekt es sich handelt, ein berechenbares Risiko. Eine der bekanntesten Chromosomenstörungen, die Trisomie 21, kann durch Weitergabe einer Translokation, die bei dem betroffenen Elternteil balanciert ist, d.h. mit keinerlei Ausfällen einhergeht, verursacht werden oder eine Neumutation sein. Diese Neumutation entsteht oft dadurch, dass sich die Chromosomen nicht korrekt trennen, was mit zunehmendem Alter der Mutter öfter passiert. Daher ist älteren Müttern zu einer vorgeburtlichen Diagnostik zu raten.